d-Body-m

© Noro Knap
© Noro Knap
Fr, 01.07. 20 Uhr Theater im Ballsaal

Platz für Körpererinnerungen. Zwei Körper am selben Ort, getrennt und zur gleichen Zeit. Zwei Körper an einem Ort, getrennt und zur gleichen Zeit. Körpererinnerungen. Zwei Körper, getrennt und zur gleichen Zeit.


So wie der Abriss zu „d-BODY-m“ bewusst auf Tätigkeitswörter verzichtet, so konsequent ist auch die – mehr choreografische Bildbeschreibung, als Tanztheater – Umsetzung. Eine Frau in einem roten Kleid lehnt an einem Stuhl, ein nackter Mann über den Sitz drapiert. Die Bewegungen im Raum, das Abreißen von Papieren vom Block an der Wand, der beschleunigte und angehaltene Atem, der Schrei, die Berührung der Finger auf der Stirn – das sind bereits die Hauptaktionen der Performance, die auf verschiedene Weise variiert werden. Stattdessen wird „d-BODY-m“ angetrieben durch den exquisiten Einsatz der Musik und den Tänzer*innen, die diese Detailarbeit hervorragend meistern und so dem absurden Charakter des Stücks Ausdruck verleihen.

ACHTUNG: In der Performance ist Nacktheit Teil des künstlerischen Konzepts. 

Konzept, Choreografie: Yuri Korec
Choreografie, Performance: Eva Priečková, Lukáš Bobalik
Musik: Matúš Kobolka (Live), Puding pani Elvisovej
Dramaturgie: Maja Hriešik
Lichtdesign: Jozef Miklós

Ticketlink:

www.bonnticket.de

Website Künstler:in:

yurikorec.eu

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Supported using public funding by Slovak Arts Council

Der slowakische Choreograf und Tänzer Juraj Korec absolvierte sein Studium an der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava und begann ab 2004 freischaffend im Ausland zu arbeiten. Seit 1999 erarbeitet er eigene Produktionen, die international, wie „d-BODY-m“ auf Festivals in Ungarn, Tschechien, Chile, Mexiko, Österreich zu sehen sind.